Yoga stammt ursprünglich aus Indien und ist ein rund 5000 Jahre altes, ganzheitliches Übungssystem. Yoga hilft uns, unseren Körper, den Geist und vor allem die Seele ins Gleichgewicht zu bringen. Der Ursprung ist die reine Meditation. Die körperlichen Übungen kamen erst viel später hinzu, als man merkte, dass man nur in einem gesunden Körper stundenlang sitzen und meditieren kann.
In Deutschland praktizieren inzwischen über fünf Millionen Menschen Yoga. Die Gründe, warum man zum Yoga findet, sind sehr unterschiedlich. Wobei aus meinen persönlichen Erfahrungen zumeist körperliche Beschwerden die Motivation sind. Andere suchen eine Möglichkeit, aus dem stressigen Alltag zu entfliehen und einfach mal zu entspannen. Wieder andere wollen ihr allgemeines Wohlbefinden verbessern oder schlichtweg fitter werden.
Inzwischen gibt es zahlreiche Studien über die positive Wirkung von Yoga, weshalb Yoga auch von den Krankenkassen gefördert wird. Yoga besteht nicht nur aus den Körperübungen, den Asanas. Neben den Körperübungen spielen vor allem bestimmte Atemtechniken (Pranayama) eine große Rolle. In Kombination mit den Techniken der Entspannung und Meditation entsteht dieses ganzheitliche Übungssystem. Der Körper wird gestärkt, der Geist beruhigt und die Seele ist glücklich. Je nachdem, wie tief man eintauchen möchte, kann Yoga nicht nur auf der Matte sondern im kompletten Leben stattfinden.
Stress, Sorgen oder Ärger können dazu führen, dass manche Körperstellen, etwa Rücken oder Nacken, dauerhaft angespannt sind. Mit Yoga und bewusster Entspannung gelingt eine intensive Regeneration und Erholung in kurzer Zeit. Stresshormone werden abgebaut und Glückshormone ausgeschüttet. Der Kreislauf kommt zur Ruhe, gleichzeitig wird das Immunsystem angeregt. Mentale Spannungen, Kopfschmerzen, Rückenprobleme und Verspannungen werden gelöst, was zu mehr innerer Ruhe und Ausgeglichenheit führt.